Was wird aus Griechenland? Was wird aus Euroland?

Ein Rohr saugt Geld ein

Wie mit einem überdimensionalen Staubsauger würde das Geld aus Ländern abgesaugt werden, die in Geldschwierigkeiten stecken. (Quelle: flickr, Generation Grundeinkommen)

Nach langem Streiten und Diskutieren gab es am 20. Februar endlich eine Einigung zwischen den Euroländern – Griechenland wird vier weitere Monate mit Geld versorgt. Doch hilft das? Einige Menschen sagen, es wird zum „Grexit“ kommen. Das ist eine Wortmischung aus Greece, also Griechenland, und Exit, also Ausgang, oder hier besser Austritt. Es geht also darum, ob Griechenland in Zukunft weiterhin den Euro als Währung hat oder nicht. Hier möchte ich euch eine Folge des „Grexit“ erklären.

Was passiert in der Eurozone, wenn Griechenland nicht mehr dazu gehört:

Als sich einige Länder dazu entschieden hatten, den Euro zubenutzen, sollte das eine endgültige Entscheidung sein. Alle, die viel mit Geld zu tun haben, wie Banker, Unternehmen, Händler, sollten sich auf den Euro verlassen können. Denn zuvor, bei den unterschiedlichen Wechselkursen von verschiedenen Währungen gab es viel Unsicherheit. Schließlich konnte man an einem Tag eine Drachme gegen eine Deutsche Mark tauschen, ein Jahr später bekam man aber vielleicht nur noch 90 Pfennig. Hätte man in dieser Zeit also Geld getauscht, hätte man also tatsächlich Geld verlieren können.

Wenn Griechenland austreten würde, käme dieses Problem wieder zurück. Und es ist jetzt schon klar, dass die griechische Währung sehr viel weniger wert wäre, als der Euro. Also würden alle Menschen, die  Geld in Griechenland angelegt haben, es schnell dort wegholen, bevor es in die neue, wertlosere Währung umgewandelt werden würde. Griechenland würde also ganz viel Geld fehlen, das eigentlich in den Aufbau des Landes gesteckt werden müsste.

Eine Kettenreaktion beginnt

Es gäbe noch ein weiteres Problem. Wenn erst mal das erste Land austritt, wäre das auch für andere Länder eine Möglichkeit. Eigentlich will das kein Land, aber es wäre vielleicht gezwungen, weil sich ein unglaublicher Mechanismus in Gang setzen würde: wie bei dem ersten Land würde aus allen Ländern Geld wegfließen, wo die Investoren glauben,das Land könnte aus dem Euro austreten. Das wäre zum Beispiel bei Spanien, Italien oder Portugal ein Problem. Das Geld würde dann in Länder wie Deutschland oder die Niederlande investiert werden, weil diese sehr stabil sind. Auf der einen Seite würde also viel Geld für neue Projekte fehlen, auf der anderen Seite wäre viel zu viel – ein Ungleichgewicht. Das würde alles schon passieren, bevor überhaupt ein zweites Land den Euro tatsächlich verlassen würde.

Was wird aber tatsächlich passieren? So dramatisch die Überlegung oben klingt, möglich ist sie trotzdem. Der Focus berichtet, dass Experten den „Grexit“ gerade für so wahrscheinlich wie noch nie halten. Und das, obwohl sich die anderen Euroländer erst für weitere Hilfe entschieden hatten. Flapsig gesagt, wäre das Geld „zum Fenster hinaus geworfen“.

Web-Empfehlung: „Wie geht Wirtschaft?“

Logo! ist die Kindernachrichtensendung vom KIKA, dem Kinderkanal von ARD und ZDF. Die Journalisten machen dort aber nicht nur Fernsehen, sondern erklären auch alle ihre Themen auf ihrer Internetseite. Wie ich schreiben auch sie über Wirtschaft, wenn es in den Nachrichten relevant wird. Auf dieser Seite, dem Logo! Wirtschaftsmodul erklären sie euch ganz grundlegende Sachen über Wirtschaft . Es ist wie ein Spiel, in dem ihr selbst Chef sein könnt. So könnt ihr direkt herausfinden, was es für Auswirkungen hat, wenn ein Unternehmen mehr Arbeiter einstellt oder wenn es mehr Konkurrenz bekommt.

 

 

Neue Puten braucht das Land

Ein Küken schaut direkt in die kamera

Am 2. Januar sind diese kleinen Truthahn-Küken geboren, jetzt wohnen sie in einem warmen Stall im Kraichgau. Insgesamt wohnen dort 3600 Küken jetzt zusammen. Kannst du dir eine so große Zahl vorstellen?

Der Bauer, dem die Küken gehören, hat sie bei einer Firma gekauft. Noch am selben Tag nach dem Schlüpfen wurden sie zu ihm gebracht. Ihre Mama haben sie da gar nicht kennen lernen können.

Jetzt wohnen sie alle zusammen. Es ist ganz warm bei Ihnen, etwa 37 °C hat es am Anfang bei ihnen. Nach und nach wird die Temperatur von einem Computer herunter geregelt, sodass die Küken sich daran gewöhnen können. In ihrem Stall rennen sie viel herum, planschen in der Tränke und picken Futterkrümel auf.

Der Bauer erhofft sich, dass die Küken zu gut genährten Truthähnen und Puten heranwachsen. Schon nach 17 Wochen, also etwa 4 Monaten sind die Puten so weit, dass er die meisten an einen anderen Betrieb weiter verkauft. Da man die Puten züchtet, um das Fleisch essen zu können, werden die Tiere von diesem anderen Betrieb geschlachtet. Die verbliebenen Puten dürfen noch etwa vier Wochen länger wachsen. Dann werden sie auf dem Hof vor Ort geschlachtet, um ihr Fleisch im Hofladen zu verkaufen

 

 

Wenn ihr auch sehen möchtet, wie die geschlachtenen Puten aussehen, könnt ihr auf meinem Portfolio-Blog vorbeischauen. Dort habe ich noch weitere Bilder hochgeladen. Hier zeige ich nicht alle, weil der Anblick sehr erschreckend sein kann.

 

 

 

Bär und Stier, warum stehen die vor der Frankfurter Börse rum?

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Bär und Stier – wer ist der stärkere? (Photo credit: Alf Igel, Flickr)

Groß und aus Bronze gegossen, beobachten sich ein Stier und ein Bär. Wer greift an? Der Bär, der den Stier mit seinen gewaltigen Pranken zu Boden drücken kann? Oder der Stier, der den Bären von unten packt und ihn mit seinen Hörnern weit nach oben werfen würde? Weiterlesen

Bio-Graffiti

Für die großen Rebellen unter euch! Bio-Graffiti aus Moos =) Vielleicht überzeugt das eure Eltern, endlich diese langweilige Wand bemalen zu dürfen.

Tanja Hammerl - Persönlicher Blog

Vor einigen Tagen bin ich im Jetzt-Portal der Süddeutschen (hier findet Ihr übrigens mein Jetzt-Profil) auf nen abgefahrenen Artikel gestoßen, den ich Euch auf keinen Fall vorenthalten will (habs nur nicht früher geschafft darüber zu bloggen). Der Artikel beschreibt wie man aus etwas Joghurt, Zucker, ein bisschen Wasser und Moos eine Mixtur erstellen kann, die hervorragend zum bemalen von Steinwänden geeignet ist. Das Ganze hat ein bisschen was von Höhlenmalerei – nur die Zutaten sind etwas moderner.

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Warum die Krisenländer sauer auf Deutschland sind

Europas gefährlichste Führerin - ein Anti-Deutschland-Gefühl kommt auf. Hier seht ihr eine Montage der britischen Zeitung New Statesman von Angela Merkel, die unter ihrer Haut  ein Terminator sein soll. Der Terminator ist eine ausgedachte Figur aus einem Film von 1984 mit Arnold Schwarzenegger. (Quelle: Flickr, London Permaculture)

Europas gefährlichste Führerin – ein Anti-Deutschland-Gefühl kommt auf. Hier seht ihr eine Montage der britischen Zeitung New Statesman von Angela Merkel, die unter ihrer Haut ein Terminator sein soll. Der Terminator ist eine ausgedachte Figur aus einem Film von 1984 mit Arnold Schwarzenegger. (Quelle: Flickr, London Permaculture)

EURO-KRISE

In Protesten aus hilfebedürftigen Staaten Europas wird Deutschland und besonders die Bundeskanzlerin immer wieder beschimpft.

Dafür gibt es mehrere Gründe:

Die Regierungen dürfen nicht mehr alleine entscheiden, wie das Geld ausgegeben wird

Griechenland, Portugal, Spanien, Irland, Zypern – brauchen dringend Geld. Sie haben hohe Schulden, müssen aber eigentlich viel ausgeben. Denn sie müssen ihre Mitarbeiter bezahlen und Menschen mit zu wenig Geld unterstützen. Also haben sie bei den anderen europäischen Ländern nach Hilfe gefragt. Weiterlesen